Universitätsleitung und Gremien der Universität

  • Rektorat: Das Rektorat ist rechtlich gesehen der Vorstand der Uni. Ihm gehören die/der RektorIn, die/der KanzlerIn, sowie drei ProrektorInnen an. Es kümmert sich um das tagespolitische Geschäft und entscheidet über die Personalentwicklung und die uniinterne Infrastruktur. Das Rektorat bereitet außerdem richtungsweisende Entscheidungen über die Ausrichtung und Entwicklung der Universität vor. So beschließt das Rektorat über Baumaßnahmen und Hochschulverträge.
    Der/die RektorIn vertritt die Uni nach außen und innen. Gewählt wird er/sie aus dem Kreis der universitätsangehörigen ProfessorInnen vom Universitätsrat, anschließend vom Senat bestätigt und vom Wissenschaftsministerium ernannt. Er/sie übt das Hausrecht an der Uni aus und hat den Vorsitz im Senat und seinen Ausschüssen.
    Der/die KanzlerIn ist BeauftrageR für den Universitätshaushalt. Die Wahl erfolgt nach Vorschlag durch den/die RektorIn durch den Universitätsrat.
    Die ProrektorInnen sind einerseits die StellvertreterInnen der/des RektorIn, andererseits eigenständige EntscheidungsträgerInnen in ihrem Kompetenzbereich. Die drei ProrektorInnen werden nach Vorschlag durch den/die RektorIn vom Senat gewählt und vom Universitätsrat bestätigt:

                  • ProrektorIn für Internationales
                  • ProrektorIn für Forschung
                  • ProrektorIn für Lehre

 

  • Senat: Der Senat ist das interne Entscheidungsgremium, in dem die verschiedenen Mitglieder der Universität zusammenkommen. Mitglieder sind von Amts wegen das gesamte Rektorat mit der/m RektorIn als VorsitzendeN, die Dekane und die Gleichstellungsbeauftragte. Zusätzlich werden neun ProfessorInnen, je drei wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Angehörige und vier studentische Mitglieder der Universität in den Senat gewählt. Die Sitzungen sind Außenstehenden nicht zugänglich, die Protokolle jedoch schon. Der Senat diskutiert und nimmt Stellung zu richtungsweisenden Entscheidungen der Universität, wie dem Struktur- und Entwicklungsplan und der Berufung neuer ProfessorInnen. Der Senat beschließt über die Beschaffenheit der Studiengänge und kontrolliert, ob Beschlüsse der Sektionen, Fachbereiche und seiner Ausschüsse im Sinn der Universität sind.
    Dem Senat steht es frei, beratende oder beschließende Ausschüsse zu bilden. Folgende Ausschüsse sind nach der Grundordnung dauerhaft eingerichtet:

                • Ausschuss für Lehre und Weiterbildung (ALW)
                • Ausschuss für Forschungsfragen (AFF)
                • Ausschuss für Kommunikation und Information (AKI)
                • Gleichstellungsrat
 

  • Ausschuss Lehre und Weiterbildung: Der ALW ist sowohl Ausschuss des Senats als auch des Rektorats und bearbeitet nahezu alle Angelegenheiten dieser Gremien, die die Lehre betreffen. So wird der ALW etwa konsultiert, wenn neue Studiengänge eingerichtet, Prüfungsordnungen geändert oder Zulassungsordnungen eingeführt bzw. umgeschrieben werden. Außerdem ist er verantwortlich für die Vergabe der Qualitätssicherungsmittel, die der Uni als Kompensation der ehemaligen Studiengebühren vom Land gezahlt werden.
 
  • Gleichstellungsrat: Die Gleichstellungsbeauftragte wird durch den Senat aus dem Kreis des weiblichen wissenschaftlichen Personals gewählt und ist in allen Gremien der Uni beratungsberechtigt. Sie soll Ungleichbehandlungen jeglicher Art (Behinderung, Ethnie, sozialer Hintergrund, Sexualität, chronische Krankheit,…) entgegenwirken und möglichst abbauen.
     
  • Universitätsrat: Der Universitätsrat ist ein externes Entscheidungsgremium der Universität, ein bisschen vergleichbar mit einem Aufsichtsrat von Unternehmen. Er besteht aus sieben Personen, die nicht der Universität angehören. Momentan besteht er aus einigen VertreterInnen der Wirtschaft und einigen HochschullehrerInnen anderer Hochschulen. Die Mitglieder werden durch ein Gremium aus zwei Unirats-, zwei Senatsmitgliedern und einer Vertretung des Wissenschaftsministeriums vorgeschlagen und durch den Senat und das Wissenschaftsministerium bestätigt.
    Der Universitätsrat wählt KanzlerIn und RektorIn. Er trifft alle richtungsweisenden und langfristigen Entscheidungen der Universität, u. A. zur finanziellen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung. Damit hat er die weitreichendsten Entscheidungsbefugnisse. Das Rektorat steht dem Unirat dabei beratend zur Seite. Die sonstigen Mitglieder der Hochschule haben keinen Einblick in die Sitzungen oder die Protokolle.
     
  • Fachschaften
 
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