Kicken gegen Rassismus

Am 12.09.2015 hat das Fußballturnier "Kicken gegen Rassismus" in Konstanz stattgefunden, welches auch vom AStA der Universität Konstanz gefördert wurde.

24 Mannschaften waren dabei und knapp 300 Spieler*innen und Zuschauer*innen konnten bei strahlendem Sonnenschein Fußball spielen, sich unterhalten und den Tag genießen. Das Café Mondial trug mit leckeren veganen und vegetarischen Snacks zum leiblichen Wohl der Spieler*innen und Zuschauer*innen bei.

Hier ein paar Stimmen zu dem Turnier:

"Unter anderem die Deutsch-Syrische Freundschaft, Zeugen Yeboahs, Mankind United, FC Esperanza oder Team Paz. Die Namen sind international, die Spieler auf dem Feld natürlich auch. Eine Mannschaft von Obdachlosen ist dabei, fünf reine Flüchtlingsteams, etliche gemischte. Sie kommen aus Konstanz und Umgebung, Bodman, Stockach. In 30 bis 40 verschiedenen Sprachen hätten sich die Menschen den Tag über auf dem Sportgelände unterhalten, schätzt Sanli"
http://www.suedkurier.de/…/Hand-in-Hand-gegen-Rassismus;art…

„FC Esperanza“ gegen „Team Paz“ oder „Mankind United“ : „Team Stein- und Luisenstraße“ oder „Zeugen Yeboahs“ versus „RadioRaum Rumblers“ – so fantasievoll die Namen der Teams, so bunt war am Samstag das Turnier „Kicken gegen Rassismus“ auf der Schänzle-Anlage.“
http://www.seemoz.de/lokal_regional/alles-ausser-abseits/

„Wir alle sind hier zusammen gekommen wegen einer sehr guten Idee. Der Idee, dass Menschen, egal welcher Herkunft sie sind, ob sie arm oder reich sind, egal welcher Religion sie angehören und egal wie sie aussehen, dass alle Menschen das Recht auf ein gutes Leben haben. Wir wollen in diesem Sinne heute gemeinsam Fußball spielen und einander fair und freundlich begegnen, wir wollen heute Rassismus vom Platz kicken.“ (Hakan Sanli, aus der Eröffnungsrede des Turniers)
http://www.seemoz.de/lokal_regional/alles-ausser-abseits/

„Wir dürfen nicht erst anfangen, uns klar gegen Rassismus zu positionieren, wenn Asylheime brennen. Rassismus beginnt, wenn wir Menschen aufgrund von Hautfarbe, Religion oder Herkunft als ‘Fremde’ wahrnehmen und deshalb wegschauen, wenn ihnen elementare Rechte verweigert werden und sie so aus der menschlichen Gemeinschaft ausschließen. Wir wollen mit Bildung und unserem Turnier Grenzen im Kopf abbauen, die aus Europa eine Festung gemacht haben.“ (Louise Haitz, aus der Pressemitteilung für das Turnier)
http://www.seemoz.de/was-wann-wo/kicken-gegen-rassismus/

„Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass leider viele Flüchtlinge hier nicht willkommen geheißen werden und sie Diskriminierungen erfahren. Wir wünschen uns, dass die Menschen aktiv werden, sich engagieren und bewusst damit beschäftigen“ (Jannik Held, aus einem Interview für das Turnier)
http://www.suedkurier.de/sport/regionalsport/regionalsport-bodenseewest/Mit-Fussball-gegen-den-Rassismus;art2783,8142198

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