PM zur Kooperation mit der Diskothek Grey

23.03.2018

Die Vorsitzenden der Verfassten Studierendenschaft wurden in Bezug auf die Partyveranstaltung „Projekt Konstanz“ in der Diskothek Grey mehrmals kontaktiert. Die Verfasste Studierendenschaft der Universität Konstanz kritisiert die Werbestrategie des Partyveranstalters „abievents“. Dieser hatte unter dem Titel „Project Konstanz!“ zu einer Party in die Konstanzer Diskothek „Grey“ eingeladen, die zunächst nicht nur die Grenzen des guten Geschmacks sprengte, sondern auch implizit den massenweisen Missbrauch nicht-volljähriger Mädchen ankündigte. Nach einer Intervention der Stadt Konstanz, des Gleichstellungsrates der Universität, und der Verfassten Studierendenschaft wurde der in den Sozialen Medien kursierende Einladungstext des Veranstalters entschärft.
Aufgrund zurückliegender Zusammenarbeit zwischen Diskothek und Studierendenvertretung, etwa bei Erstsemesterpartys oder der After-Show-Party des Campusfestivals, erreichten mehrere Anfragen aus der Studierendenschaft zur Abi-Party die Vorsitzenden. In der Vergangenheit hatte die Verfasste Studierendenschaft mit der Diskothek Grey eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, so der stellvertretende Vorsitzende Michael Schiefelbein. Und weiter: „Für uns ist die Werbestrategie des Veranstalters unmöglich und brandgefährlich. Auf unseren Protest hin, hat die Leitung des Grey versichert, den Veranstalter noch einmal in die Pflicht zu nehmen und auf eine jugendgerechte Atmosphäre auf der Abi-Party zu achten. Wir werden dies weiterhin mit kritischem Blick verfolgen.“
„Warum ein Diskothekenbetreiber mit einem Veranstalter zusammenarbeitet, der seit über einem Dreivierteljahr online seine Partys mit „Highschool-Muschis“ und „Liliputaner-Eskalation“ bewirbt, ist uns jedoch weiterhin unverständlich“, so sein Vorstandskollege Daniel Schröder.

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